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23 Neue Deutsche Welle in Hagen HAGEN Damit es für die Hagener aber wieder mehr als eine bloße Er- wähnung im Online-Lexikon ist, will das Osthaus-Museum nun in einer großen Ausstellung „Komm nach Hagen, (…) mach dein Glück“ vom 1. bis 23. September die musikalische Hochzeit Ha- gens in Erinnerung rufen. Auf rund 800 Quadratmetern werden die 70er und 80er Jahre in der ersten Etage des Neubaus des Museums wieder lebendig. Die Musikszene wird durchleuch- tet, die Hagener Bands vorgestellt und die Milieus und Gruppen in den Blick genommen, die diesen Meilenstein der Hagener Musikgeschichte hervorgebracht haben. Zu sehen gibt es Be- kleidungsstücke, Bilder, Platten, Cover und vieles mehr. Dabei ist die Ausstellung der größte, aber nicht einzige Bestandtteil eines umfangreich angelegten Projekts zum Thema, bei dem das Osthaus-Museum, der Fachbereich Kultur mit Stadtmuse- um und Stadtarchiv, der Fachbereich Bildung mit VHS, Stadt- bücherei und Max-Regner-Musikschule, das Kultopia und die FernUniversität Hagen miteinander Kooperieren. „Wir nennen es ‚das Festival‘ zur Neuen Deutschen Welle und es wird sich den ganzen September hindurch ziehen“, so Dagmar Schäfer vom Kulturbüro der Stadt Hagen. Los geht es mit der Eröffnung der Ausstellung am 31. August um 18.30 Uhr im Osthaus-Muse- um. Am 1. September steht dann das Campus-Fest der Fernuni Hagen mit seinem diesjährigen Motto „Neue Deutsche Welle“ auf dem Programm. Für die Veranstaltungsreihe wurde das Fest extra von seinem üblichen Juni-Termin auf den 1. September verschoben. Höhepunkt auf dem Campus bildet ein Auftritt der Band Extrabreit. In den darauf folgenden Wochen gibt es Konzerte, Lesungen und Führungen zu Originalschauplätzen sowie Partys im Stil der 70er und 80er Jahre. Nochmals gezeigt wird auch die Vi- deo-Animation des schottischen Künstlers John McGeoch, die erstmals 2015 im Rahmen des Festivals „Muschelsalat“ zu se- hen war. Im Kultopia können sich heimische Bands bereits im Vorfeld in einem NDW-Coverband-Wettbewerb untereinander messen. Parallel zur Ausstellung im Museum erscheint zudem das Buch „Hagen und die Neue Deutsche Welle“ von Prof. Frank Hildebrandt und Heike Warnbeck. Eine Übersicht über die Entwicklung und Bedeutung Hagens in der Neuen Deutschen Welle gibt der Film „99 Luftballons über Hagen – Nena, Extrabreit und die Anderen“ des Hageners Peter Scharf. Scharf mischt Archivbilder mit Aufnahmen von heute und erzählt die Musikgeschichte der Stadt als eine Art Popmärchen. Zu sehen auf Youtube unter www.youtube.com/watch?v=QKmnT-6u8Jw Die Video-Animation des schottischen Künstlers John McGeoch gibt es im Netz zu sehen unter https://vimeo.com/213750384

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